Schulprojekte

Nach der Ausbildung

Was Schülerinnen und Schüler nach der Ausbildung erleben ...

Aktuelle Projekte

Theorie trifft Praxis

Bereits ab dem 1. Ausbildungsjahr besuchen Schüler und Schülerinnen im Wechsel zwei Einrichtungen, um frühestmöglich einen Transfer der Theorie in die Praxis zu leisten. 

Die St. Elisabeth Pflege GmbH ist Träger der katholischen Pflegeeinrichtungen St. Clara, St. Franziskus, dem Paulusheim und des Caritas Pflegedienstes in Osnabrück. Arbeitsschwerpunkte der Elisabeth Pflege liegen in den Bereichen Altenpflege, Demenzpflege, Junge Pflege, Betreutes Wohnen und der Kurzzeitpflege. 

Die Kindertagesstätte "Astrid-Lindgren" ist eine Einrichtung der Evangelischen Jugendhilfe gGmbH in Osnabrück und umfasst zwei Kindergarten- und zwei Krippengruppen mit betreuten Kindern ab 8 Wochen.

Die Schüler und Schülerinnen besuchen einmal wöchentlich die Einrichtungen und gestalten anhand vorgegebener Themenbereiche betätigungsorientierte, spielerische oder kreative Angebote, Aufgaben aus dem Bereich "Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL)" sowie Beobachtungsaufgaben bspw. zur Kommunikation oder zu Einzelaspekten der Befunderhebung.

Aufgabe der Schüler ist es dabei, auf die Fähigkeit jedes Einzelnen Rücksicht zu nehmen und die Aufgabenstellung ggf. individuell zu adaptieren. Zu jedem Arbeitsauftrag erfolgt eine selbstständige Dokumentation. Begleitend findet wöchentlich ein Vor- und Aufarbeitungsunterricht statt.

Zielsetzung des Projektes ist die frühzeitige Einbindung der Schüler in die praktische therapeutische Arbeit, sowie die kontinuierliche Verknüpfung von theoretischen Unterrichtsinhalten mit praktischen Erfahrungen von Beginn der Ausbildung an.  

Ergonomieprojekte

Jährlich besuchen unsere Schülerinnen und Schüler Firmen oder Einrichtungen, um die theoretisch erlernten Inhalte z. B. zur Begutachtung eines Bildschirmarbeitsplatzes, zu belastenden Faktoren am Arbeitsplatz oder vieles mehr in der Praxis anwenden und in Form beratender Tätigkeit als Optimierungsvorschlag einbringen zu können.  

Berührungsängste abbauen - den Horizont erweitern - eigene Stärken aber auch Grenzen erleben

Seit Anfang 2016 kooperiert die Ergotherapieabteilung der Völker-Schule mit dem Bildungs- und Freizeitwerk (BuFO) der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück.

Das BuFO bietet Menschen mit und ohne Behinderung vielfältige Möglichkeiten, einen gemeinsamen Urlaub zu gestalten. Und dieses Angebot wird durch unsere Schüler unterstützt. Nach einer ausführlichen Vorbereitung im regulären Unterricht unterstützt durch zahlreiche Seminare aus den Bereichen Erste-Hilfe, Pflege, Hygiene, Nähe und Distanz, etc. werden die Schüler und Schülerinnen inhaltlich auf die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen vorbereitet. Teamtage und Besuche in den Wohnheimen ermöglichen ein erstes Kennenlernen und bauen Berührungsängste ab.
Im Mai eines jeden Jahres begeben sich die Schüler und Schülerinnen mit einer hauptamtlichen Kraft und einigen Menschen mit Behinderungen auf eine gemeinsame Reise. Aufgabe der Schüler und Schülerinnen ist die tägliche Begleitung, Unterstützung und Betreuung der Reisenden sowie die Planung und Durchführung der Freizeit- aber auch Selbstversorgungsaktivitäten.
Begegnungen auf Augenhöhe bilden dabei den Mittelpunkt der Reisebegleitung und schaffen so besondere Erfahrungs- und Austauschmöglichkeiten.